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Letzten Freitag war ich in Berlin bei der GiZ zu Gast und durfte einen Tag mit 18 Journalistinnen und Journalisten aus Ländern des Südens wie Nigeria, Vietnam, Bangladesh, Usbekistan, Indonesien, Indien über Erneuerbare Energien und Nachhaltigjkeit diskutieren.
Nachdem wir über Solarthermie, Photovoltaik, Bioenergie, Geothermie, Windenergie gesprochen hatten, kam die Frage: Gibt es noch andere Erneuerbare Energien. Da wurde mir klar, wie wichtig Demokratie und Transparenz für eine nachhaltige Energievesorgung ist. Die Teilnehmenden hatten vorher rechcheriert und herausgefunden, dass in ihren Ländern zwar ein riesiges Potenzial für Erneuerbare vorhanden ist, die tatsächliche Energiewietschaft aber bis zu 100% (Nigeria) fossil ist. Es fehlt der politische Wille, es fehlen transparente Abläufe, es gibt Korruption und Machtinteressen im Hintergrund. Deshalb ist ein wichtiger Baustein für eine weltweite Versorgung mit Solarenergie auch die Stärkung der Demokratie. Das passt wiederrum hervorragend mit dem dezentralen Charakter der Solarenergie zusammen. Sie ist tatsächlich eine "demokratische" Energie in dem Sinn einer Energie auf die alle Bürger Zugriff haben.
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