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Die Transformation im Bereich „Wärme“ wird uns vor allem bei den Gebäuden im Alltag betreffen. 2050 werden wir auf fossiles Öl und Gas vollkommen verzichten. Direkte Solarthermie stellt im Energiekonzept 2050 etwa ein Viertel, Bioenergie und Kraft-Wärme-Kopplung ein weiteres Viertel an Nutzenergie bereit. Den Rest kommt vor allem von Überschussstrom in Form von regenerativ hergestellten Gasen - zum Beispiel Elektrolyse von Wasser - und von Geothermie oder anderer Umweltwärme über Wärmepumpen.
Auch der Verkehr des Jahres 2050 kommt ohne fossile Treibstoffe aus. Etwa je zur Hälfte werden Biotreibstoffe und regenerativer Strom uns und die Volkswirtschaft in Bewegung zu halten. Der Hauptgewinn liegt wieder in der Effizienz, die zwei- bis dreimal höher sein wird als heute, wo nur rund 20 Prozent der Primärenergie wirklich zur Fortbewegung dienen.
Die Energiewende ist beschlossene Sache. Das ist gut, Weniger gut finde ich, dass man so wenig von ihr hört. Deswegen möchte ich in zunächst vier Folgen grob zeigen, wie unser heutiges, fossil und nuklear basiertes Energiesystem in ein nachhaltiges System umgebaut werden kann.
Bei einer Veranstaltung mit dem baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller am 31.10.11 im Solar Info Center Freiburg wurde über die Ideen der neuen grün-roten Regierung zur Energiewende informiert und diskutiert. Einige Aspekte möchte ich in lockerer Folge aufgreifen und kommentieren.
Wie kann eine CO2-neutrale, energieeffiziente und klimaangepasste Stadt aussehen? Unter anderem mit dieser Frage geht es bei der Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft, die im Auftrag des deutschen Bundesforschungsministeriums BMBF Wege in eine nachhaltige Zukunft untersucht.
Über das Trion Energienetzwerk habe ich ein Glossar zum Nachhaltigen Bauen in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch erhalten.
Die Energiewende begann vor 30 Jahren - Am 1.7.1981 wurde das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE von Professor Adolf Goetzberger mit achtzehn Mitarbeitenden gegründet. Am 7.7.11 feierte das Institut diesen Anlass mit einem Festakt. Professor Goetzberger führte das Institut bis 1993, Professor Joachim Luther bis 2006 und heute ist das Institut mit Professor Eicke Weber als Leiter und über elfhundert Mitarbeitenden nicht nur das größte Forschungsinstitut für erneuerbare Energien Europas, sondern weltweit einer der wichtigsten Impulsgeber für den Systemwechsel zur energetischen Nachhaltigkeit. Das Fraunhofer ISE hat Energiegeschichte geschrieben und schreibt weiter daran.
Ein schneller Ausstieg aus der Atomkraft bedeutet eine raschen Ausbau der erneuerbaren Energien, wie Wind, Wasser, Sonne, Bioenergie, Geothermie. Nur die letzten beiden Formen sind einigermaßen konstant verfügbar, die anderen fluktuieren mehr oder weniger stark mit Jahreszeit und Wetterlage. Das ist vor allem für eine bedarfsgerechte Stromversorgung eine Herausforderung.
40 Prozent des deutschen Energiebedarfs geht in Heizung und Warmwasser von Gebäuden!! Wir hatten 2005 40 Millionen Wohnungen in Deutschland, von denen 1 Prozent pro Jahr saniert wurden.
Die Diskussion um Atomkraft und Erneuerbare Energien fokussiert meist auf die Energiequelle. Doch die schnellste und sauberste Art, an Energie zu kommen, ist die Energieeffizienz bei der Nutzung zu erhöhen.