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Für die Energiewende muss auch das Stromnetz aus- und umgebaut werden. Doch vieles, was in der Diskussion als „intelligentes Stromnetz“ oder „Smart Grid“ bezeichnet wird, ist mehr eine Frage des Marktes als des Stromnetzes. Ein Eckpunktepapier der Bundesnetzagentur schafft Klarheit – nicht nur bei den Begriffen.
In einem Artikel der Fachzeitschrift "Moderne Gebäudetechnik", Ausgabe 7-8/ 2011 schreiben zwei Wissenschaflter des Fraunhofer ISE über die Möglichkeit, elektrische Wärmepumpen mit Smart Grids zu kombinieren. Dabei sind mir zwei Dinge deutlicher geworden.
Seit Fukushima und den Wahlen in Baden-Württemberg bin ich wie elektrisiert. Ich spüre, dass wir jetzt die Gelegenheit haben, das endgültig umzusetzen, was mein berufliches Lebensthema seit 1977 ist: die Energiewende hin zu den Erneuerbaren, hin zu einem nachhaltigen Umgang mit Energie und Ressourcen überhaupt.
Eine Meldung der dpa aus der Badischen Zeitung vom heutigen Frühlingsanfang 21.3.11 möchte ich im Originaltext wiedergeben.
Beiliegenden Text und ein sechsseitiges pdf erhielt ich von Nico Storz, fesa e.V. Freiburg. Dort sind gute Argumente und Fakten zur Photovoltaikförderung zusammengetragen. Wir brauchen die Photovoltaik für eine nachhaltige Energieversorgung und wir brauchen noch einige Jahre die Förderung durch das EEG - und dann wird diese Technologie eine der wichtigsten und saubersten Stromquellen sein. Ich habe das Gefühl, dass der Erfolg der Photovoltaik zu groß war und deshalb mit unlauteren Mitteln versucht wurde, Stimmung zu machen. Das fesa-Thema durchleuchtet diese Aspekte auch.
Von Rainer Schüle. Leiter der Energieagentur Regio Freiburg, erhielt ich folgenden Text samt Argumentationshilfe zum EEG:
Das ist der Titel der Presseinformation des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zu einer Studie, die heute herauskam. Und die Schlagzeile, die ich in der Zeitung eines Tages noch lesen will, ist: Erneuerbare Energien haben Atomkraft ersetzt. Die Studie und weitere Infos kann man auf der Website des Instituts herunterladen. Die Studie war zufällig für heute zur Veröffentlichung vorgesehen!
In Japan droht nach einem Erdbeben ein atomarer GAU in mindestens einem Atomkraftwerk. GAU heißt größter anzunehmender Unfall. Es ist das Risiko, das Ingenieure bei der Auslegung eines Atomkraftwerks noch berücksichtigen. Die Risikowahrscheinlichkeit, dass ein GAU eintritt, ist sehr gering. Deshalb verdrängen das die meisten Menschen. WENN der Gau eintritt, ist jedoch die Höhe der möglichen Folgen unvorstellbar hoch. Das hat 1986 Tschernobyl gezeigt – und dabei auch die Bewusstheit für den Unterschied zwischen Risikohöhe und Risikowahrscheinlichkeit enorm gesteigert. Es gibt Risiken, deren Folgen so verheerend sind, dass man sie einfach nicht in Kauf nehmen darf, egal wie unwahrscheinlich sie sind. Für mich heißt das, dass es keine „friedliche“ Nutzung der Atomenergie geben kann, weil ihre Folgen die schlimmsten Kriege in den Schatten stellen können.
Vor kurzem hat der Ölpreis wieder die Schwelle von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten - das erste Mal seit Ende September 2008. Nicht nur Autofahrer sind davon betroffen. Was kann man tun, um der Verteuerung entgegen zu wirken? Was sind langfristige Perspektiven?
Das stimmt.
Es ist eine einfache Antwort auf die Frage: Warum wird der Strom immer teurer? Aber gibt das auch die ganze Wahrheit wieder?