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Vor kurzem durfte ich einen Pressetext für das Fraunhofer ISE zum Öldampfbrenner schreiben. Zunächst war ich irritiert: Was haben fossile Energien bei einem Solarforschungsinstitut "verloren". Doch beim näheren Hinschauen verstand ich das und erkannte auch praktische Vorteile für die Energiewende aus dieser Entwicklung.
Endlich waren die Kreditverträge von KfW und Hausbank unterschrieben, die Arbeiten waren beauftragt. Kurz nach Bestellung des Brennwertkessels kommt die erste Rechnung. Ich fordere auf den entsprechenden Vordrucken der Hausbank die Mittel aus dem KfW Altbausanierungsprogramm an - und warte. Nichts kommt, was ist los?
Nachdem alle Unterschriften geleistet und die letzten Details mit den verschiedenen Banken geklärt waren, schickten wir die Unterlagen an die Hausbank. Dann hörten wir erst einmal nichts.
Mittlerweile war Dezember und es wurde kalt. Nach zwei Monaten waren wir soweit, dass die Hausbank den Antrag bei der KfW einreichen konnte. Schon nach kurzer Zeit erhielten wir die Antwort:
Wir hatten jetzt die technischen Voraussetzungen erfüllt und dachten, es kann losgehen. Doch da hatten wir die Rechnung ohne die Bank A gemacht. Dort hatten wir einen Kredit, der mit einer Hypothek besichert war. Da wir dort schon eine Weile getilgt hatten, dachten wir der Bank reicht das, um die insgesamt 22.000 EUR, die wir für den KfW Kredit planten, zu besichern. Weit gefehlt!
Voraussetzung für ein KfW Darlehen ist die Bestätigung eines Energieberaters, dass die inhaltlichen Bedingungen der KfW eingehalten werden. Dazu muss er das Gebäude und die geplanten Arbeiten kennen.
Als ich im Internet nach den Antragsunterlagen suchte, las ich irgendwo, dass das Land Baden Württemberg ein besonderes Herz für Häuslesanierer hat und die günstigen Konditionen für Gebäudesanierungskredite der KfW noch weiter verbilligt!!
Alles ganz einfach! Wenn man weiß wo - die KfW finanziert nämlich von Bildung bis zu Export ziemlich viel. Als Ausgangspunkt für Energie und Bauen finde ich die KfW Seite Bauen und Sanieren ganz gut. Es gibt Investitionszuschüsse und Förderkredite, sowohl für Komplettsanierungen als auch Einzelmaßnahmen.
In den nächsten Wochen möchte ich hier von Sanierungsmaßnahmen berichten, die ich als Miteigentümer durchführe. Es geht um ein 4-Familienhaus, Baujahr 1910, in Freiburg. Das Haus hat laut Energieausweis einen Heizwärmebedarf von 109 kWh/m2a und gehört in die Effizienzklasse C, was für sein Alter ganz gut ist. Wir haben seit dem Jahr 2000 Dach und Kellerdecke dämmen, einen 3-4 mm starken Wärmedämmputz aufbringen und die meisten Fenster erneuern lassen.
Was für ein schönes Weihnachtsgeschenk! Ich wage es noch gar nicht zu glauben, dass endlich ein konkreter Anfang mit dem Gebäudesanierungsprogramm gemacht wird.