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Die Photovoltaik hat es derzeit nicht leicht in Deutschland. Nicht nur die sinkenden Einspeisevergütungen machen ihr zu schaffen: Ungeachtet der politisch entschiedenen Energiewende spürt die Photovoltaik immer wieder einen medialen Gegenwind, mit dem versucht wird, schlechte Stimmung gegen die Solarbranche zu verbreiten. In letzter Zeit war zu beobachten, dass in großen Tageszeitungen und Nachrichtenmagazinen mit vermeintlichen Killerargumenten Stimmung gegen die Photovoltaik gemacht wird. Den Anfang macht die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am 23.1.2011 mit dem Artikel „Die spektakulären Erfolge der Solar-Lobby“, andere angesehene Medien wie „Die Welt“ folgten. Allen Artikel ist gemeinsam, dass sie von Gastautoren in renommierten Medien geschrieben wurden, polemisch Vorurteile schüren und mit Desinformation geschickt Assoziationen wecken wie „Die Solarindustrie verdient sich auf Kosten der Harz IV Empfänger eine goldene Nase!“
Die letzten Kürzungen bei der Einspeisevergütung für Photovoltaikstrom nach dem EEG, haben viele deutsche Hersteller in Bedrängnis gebracht. Der deutsche Markt verliert an Attraktivität, internationale Märkte werden attraktiver. Das ist auch unter dem Aspekt der Internationalisierung aller Schlüsselbranchen sinnvoll.