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Für die Energiewende muss auch das Stromnetz aus- und umgebaut werden. Doch vieles, was in der Diskussion als „intelligentes Stromnetz“ oder „Smart Grid“ bezeichnet wird, ist mehr eine Frage des Marktes als des Stromnetzes. Ein Eckpunktepapier der Bundesnetzagentur schafft Klarheit – nicht nur bei den Begriffen.
Beiliegenden Text und ein sechsseitiges pdf erhielt ich von Nico Storz, fesa e.V. Freiburg. Dort sind gute Argumente und Fakten zur Photovoltaikförderung zusammengetragen. Wir brauchen die Photovoltaik für eine nachhaltige Energieversorgung und wir brauchen noch einige Jahre die Förderung durch das EEG - und dann wird diese Technologie eine der wichtigsten und saubersten Stromquellen sein. Ich habe das Gefühl, dass der Erfolg der Photovoltaik zu groß war und deshalb mit unlauteren Mitteln versucht wurde, Stimmung zu machen. Das fesa-Thema durchleuchtet diese Aspekte auch.
Vor kurzem hat der Ölpreis wieder die Schwelle von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten - das erste Mal seit Ende September 2008. Nicht nur Autofahrer sind davon betroffen. Was kann man tun, um der Verteuerung entgegen zu wirken? Was sind langfristige Perspektiven?
Das stimmt.
Es ist eine einfache Antwort auf die Frage: Warum wird der Strom immer teurer? Aber gibt das auch die ganze Wahrheit wieder?
Bei Elektromobilität schlagen viele Herzen höher - die einen freuen sich beim Hybridantrieb auf zwei Motoren, die noch mehr Beschleunigung bei noch geringerem Verbrauch ermöglichen, die anderen atmen erleichtert auf, dass sie jetzt doch nicht bei Wind und Wetter auf's Fahrrad oder zugige Bahnsteige müssen.
Vor kurzem hatte ich Gelegenheit, das Megawatt Labor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg zu besuchen. Hier werden Zentralwechselrichter bis zu 1,25 Megawatt untersucht und gemäß der Mittelspannungsrichtlinie zertifiziert. Es war für mich der gefühlte Beweis, dass die Photovoltaik, die mich seit 35 Jahren begleitet. keine "additive" Energie mehr ist, sondern ein Teil der Energiewirtschaft geworden ist.
George Orwell beschrieb in "Farm der Tiere", wie die regierenden Schweine den demokratischen Grundsatz "Alle Schweine sind gleich" umgingen: "Some pigs are more equal than others". Daran musste ich denken, als ich am 13. Januar in der Badischen Zeitung las, dass Frau Merkel zu einem Energiegipfel nur die Vertreter der herkömmlichen Energiewirtschaft eingeladen hatte. Diese würden sich auch im Bereich der erneuerbaren Energien engagieren, deshalb sei dieser Bereich "durchaus vertreten".Später hieß es dann zur Begründung, warum man die erneuerbaren Energien drosseln müsste, "Schon jetzt müssen Atomkraftwerke wegen des Einspeisevorrangs für Sonnen - und Windstrom heruntergeregelt werden." Ja ist das nicht letztlich das Ziel - auch der Regierung ? Wenn man nicht wüsste, wie konsequent sich Frau Merkel bei internationalen Klimagipfeln stets für den Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzt, könnte man glatt auf die Idee kommen, Sonne, Wind & Co haben ihre Hausaufgaben besser gemacht als die herkömmliche Energiewirtschaft und der Erfolg bedroht die Erträge aus der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Vielleicht sind doch einige Schweine gleicher als andere?
In den letzten Wochen gibt es immer kritische Stimmen zur Photovoltaik: Sie wäre verantwortlich für die hohen Strompreise und überhaupt würde es zeigen, dass Solarenergie zu teuer ist. Ich finde, da hebt Desinformation auf populistischen Flügeln ab. Mir ist es ein Bedürfnis, die Diskussion wieder auf den Boden zu bringen.
Eine der größten technischen Herausforderungen ist immer noch die Speicherung von großen Mengen Strom über längere Zeit. Dr. Michael Specht vom Forschungsinstitut ZSW und Gregor Waldstein von SolarFuel beschreiben in einem gehaltvollen Artikel für die Fachzeitschrift "ew Energiewirtschaft", Ausgabe September, wie man Überschussstrom aus Wind und Photovoltaik in Erdgas umwandeln und bei Bedarf wieder zurück verwandeln kann. Faszinierend sind für mich zwei Dinge: