Tag der erneuerbaren Energien

Tag der erneuerbaren Energien

Am letzten Samstag im April ist der Tag der erneuerbaren Energien. Dazu stellen wir drei erneuerbare Energiequellen vor, die die Energiegewinnung in den vergangenen Jahrzeiten weltweit revolutioniert haben: Wind, Wasser und Sonne. Vor allem die Wind- und Solarenergie spielt in unserem Berufsalltag eine große Rolle, haben wir doch einige Kunden aus der Wind- und Photovoltaikbranche. Diese unterstützen wir bei der Öffentlichkeitsarbeit mit Presse- und Fachartikeln, Social Media und Bewegtbild.

Windenergie

Windenergie steht zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Und das nicht nur auf See (offshore), sondern auch auf dem Land im Südwesten. Von unserem Büro aus blicken wir beispielsweise auf mehrere Windräder am 737 Meter hohen Rosskopf. In Baden-Württemberg standen 2019 insgesamt 715 Windenergieanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 1.525 Megawatt (MW). Das machte im gleichen Jahr einen Anteil von 5,3 Prozent an der Bruttostromerzeugung aus. Ein Vorteil von Windenergie im Binnenland ist die regionale Nutzungsmöglichkeit: Der Strom kann da genutzt werden, wo er erzeugt wird. So lassen sich Übertragungsverluste beim Stromtransport vermeiden und Netzengpässe minimieren.

Photovoltaik

Die Sonnenenergie ist die am meisten genutzte Energiequelle unter den Erneuerbaren in Baden-Württemberg. Sie macht aktuell einen Anteil von knapp 10 Prozent an der Bruttostromerzeugung aus. 2020 sind Photovoltaikanlagen mit rund 600 Megawatt Leistung neu errichtet worden. Verglichen mit dem Vorjahr ist das eine Steigerung von rund 35 Prozent. Um den Ausbau der Photovoltaik im Ländle weiter voranzutreiben, hat unser Kunde, die Plattform Erneuerbare Energien BW, die 1000-MW-Kampagne ins Leben gerufen: Bis zum Jahr 2030 sollen 1000 Megawatt neue PV-Leistung installiert werden – ob auf Dächern, Fassaden oder Freiflächen. Freiburg hat 2011 auf einem ehemaligen Deponiegelände einen Solarpark errichtet, der bis zu 1.000 Haushalte mit Strom versorgt. Und erst vor kurzem hat die baden-württembergische Regierung Pläne zur PV-Pflicht für neue Nichtwohngebäude und neue Parkplätze bekannt gegeben.

Wasserkraft

Die Wasserkraft ist eine der ältesten Möglichkeiten, Energie umzuwandeln und zu nutzen. Doch erst 1870 koppelte Werner von Siemens einen leistungsstarken Generator an eine Wasserturbine. Das war der Startschuss für die Gewinnung elektrischer Energie aus Wasserkraft. Bis heute erzielt die Wasserkraft hohe Wirkungsgrade von 80 bis 90 Prozent. Die Wasserkraft ist eine der bedeutendsten erneuerbaren Energiequellen in Baden-Württemberg. 2019 macht ihr Anteil 8,2 % der Bruttostromerzeugung aus. An der Dreisam in Freiburg gibt es ein Wasserkraftwerk im kleinen Maßstab: Eine Wasserkraftschnecke erzeugt pro Jahr etwa 300.000 Kilowattstunden Strom. Damit können etwa 120 Haushalte mit Strom versorgt werden. Weil Fische Wasserkraftschnecken problemlos durchwandern können, fügt sich dieser Anlagentyp besonders gut in das Ökosystem ein.

Neben diesen drei erneuerbaren Energiequellen kann Energie auch aus Holz oder Biomasse gewonnen werden. Außerdem liefern Geothermiekraftwerke erneuerbare Erdwärme.

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